Freitag, 9. März 2012



Österreich, Gurk (Kärnten):
Stift Gurk, zwischen 1140 und 1200.

Häufig als das bedeutendste romanische Bauwerk Österreichs bezeichnet.
Liegt im schönen Gurktal ca. 1 Stunde Fahrzeit nördlich von Klagenfurt.



Gleich an diesem Bild ist erkennbar, 
dass am Westwerk mehrmals umgebaut wurde.
Ein Fenster wurde zugemauert, 
ein romanisches Fenster mit Mittelsäule ist noch erhalten.

Früher ging von der linken Seite ein Verbindungsgang hinüber 
zu einem mittlerweile nicht mehr existenten Klostertrakt.



Die beiden Türme von Südosten.



Die 3 Apsiden wurden auch schon erneuert.



Das Hauptportal wurde zugemauert
und durch diesen Eingang ersetzt.

Die beiden kleinen Säulen links und rechts im Mauerwerk
scheinen noch original zu sein.



Dieses große romanische Portal 
ist durch den vorgelagerten Eingangsbereich bestens geschützt.



Diese wunderbaren und gut erhaltenen Fresken befinden sich in der Vorhalle.



Die Decke der Vorhalle mit dem Lamm Gottes.
Das Blau ist auch heute noch sehr lebendig.



Die Fresken auf der anderen Seite der Vorhalle.



Das Hauptschiff, das natürlich nachträglich sehr effektvoll eingewölbt wurde.



Die originalen Reste des Haupttores.



Fresken im Kircheninnern, 
die hauptsächlich von der Hl. Hemma von Gurk,
der Gründerin des Stiftes, handeln.



Wie so oft in damaliger Zeit
ist auch hier ein riesengroßer Christophorus zu finden.



Ein Blick in die wunderschöne Krypta mit ihren genau 100 Säulen.



In einer Ecke ist das Grab der Helma von Gurk.
Mit dem Fotoapparat gelingt in Blick unter ihren Sarkophag
auf die Steher: es sind Skulpturen.



Das Beste zum Schluss:
Die Kapelle im Turm, die wohl früher für den Bischof reserviert war.



Die Fresken sind im sogenannten Zackenstil 
und zählen zu den ältesten Kärntens.



Diese Kapelle über dem Hauptportal 
ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.



Hier ein Teil des berühmten Gurker Fastentuches,
das in der Fastenzeit vor Ostern den Hauptalter verdeckt.





Gurk muss man einfach gesehen haben!












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