Donnerstag, 5. April 2012



Österreich, Ossiach (Kärnten):
Stift Ossiach, um 1028 gegründet.

Etwas abgelegen, dafür reizvoll am Ossiacher See
liegt dieses ehemalige Benediktinerkloster.



Vom Kloster aus kann man auf den Hausberg der Villacher,
auf den Dobratsch mit seinem Sender, sehen.



Die ehemaligen Klostergebäude
sind heute ein Veranstaltungszentrum.



Barockes Eingangsportal.





Hier der große Innenhof.





Der Kirche sieht man ihre romanischen Wurzeln kaum mehr an.



Die an das Querhaus angebaute Südkapelle
weist oben noch Rundbogenfenster auf.

Hier war früher auch der Kreuzgang angebaut,
der leider 1816 abgebrochen wurde.



Aber an der Ostseite sind noch 
drei romanische Apsiden zu finden.

(Das Foto ist von Wikipedia "ausgeborgt".)



An der Nordwestecke wurde ...



die sogenannte "gotische Kapelle" angebaut, ...



... die an ihrer Westseite diese schöne Rosette aufweist.





Das Kircheninnere ist komplett barockisiert,
lässt aber noch die romanischen Grundformen erkennen.



Blick in den reich ausgestatteten Chor.



Das Gewölbe unter der Empore ist wuchtig.



Eine Inschrift an einer Säule.



Dieser spätgotische Altar in der gotischen Kapelle
aus 1505 ist ein Prunkstück der Kirche
und war ursprünglich der Hauptaltar.



Obwohl die gotische Kapelle bereits im 14. Jdht. angebaut wurde,
entstanden diese Fresken erst um 1600.



Der alte Steinsarkophag  barg früher Ozi,
den Gründer von Ossiach.



Wenn man die Kirche verlässt,
kommt man in einen kleinen Friedhof,
der noch von einer alten Wehrmauern umgeben ist,
die ursprünglich sicher höher war.





Diese Säulen am Durchgang zur Südseite der Kirche
sind frühromanisch und stammen aus der Hallenkrypta,
die allerdings während des Brandes 1484 verschüttet wurde.

Diese wurde 1939 unter dem Chor der Kirche wieder entdeckt, 
später aber wieder zugeschüttet. 
Schade!





Dieser Wehrturm wurde lange Zeit als Karner genutzt.



Wunderschöner Blick aus dem Eingangsportal 
des ehemaligen Klosters auf den Ossiacher See.




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