Donnerstag, 18. April 2013



Österreich, St. Georgen ob Judenburg (Steiermark):
Pfarrkirche St. Georg, 1. Hälfte 13. Jdht.



Der wuchtige Ostturm verrät es schon:
Hier sind romanische Schätze zu finden!



Außen ist nur wenig aus dieser Periode erhalten bzw. zu sehen.



Das Westportal, das sich in einer Vorhalle befindet,
 spricht da schon eine deutlichere Sprache.





Hier ein erster Blick ins Kircheninnere, ...







... das im Ostturm diese wunderbaren romanischen Fresken bereit hält.





Diese stammen ungefähr aus dem Jahr 1240
und weisen bereits den spätromanischen bis
frühgotischen Zackenstil auf.





Diese stellen in 18 Szenen die Lebensgeschichte des Hl. Georg dar:
Am Bild oben rechts ist das Radmartyrium zu sehen.



Sehr erfreulich ist, dass es sich hier um eine der wenigen,
noch vollständigen Ausstattungen eines Raumes aus dem 13. Jdht. handelt.





Die Anschaulichkeit, Farbigkeit und der Detailreichtum
dieser Fresken ist wirklich beachtenswert.





Oben an der Decke wird er himmlische Bereich dargestellt
mit der Figur der "Ecclesia", der personifizierten Kirche, in der Mitte.



Die Fresken wurden erst anlässliche der
Restaurierung der Kirche im Jahr 1987 freigelegt.





Über die Baugeschichte der Kirche selbst
scheint allerdings kaum etwas bekannt zu sein.



Unbedingt die 50 Cent einwerfen
und die Fresken bei bester Beleuchtung ansehen!






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