Freitag, 22. November 2013



Italien, Lana (Südtirol):
Kirchlein St. Margareth, um 1215.



Oberhalb von Lana ist diese Kirche
in einem alten Weiler zu finden.


 

Sie ist angeblich eine Stiftung
der byzantinischen Gemahlin Theophanu von Kaiser Otto II.

1215 wurde die Kirche von Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen
dem Deutschen Orden geschenkt.



Berühmt ist sie für ihre drei Apsiden
sowie die bedeutenden romanischen Fresken in ihrem Inneren.

Leider sind die Apsiden von außen nur schwer zu fotographieren,
da sie - wie man hier gut sehen kann - ziemlich zugewachsen sind. 



Hier der Blick auf die Dächer der Apsiden und des Langhauses, ... 



... sowie auf die Apsiden aus der Nähe.



Die Rundbogenfenster wurden offensichtlich erst unlängst renoviert.



Interessanter Weise ist die Kirche nicht eingeostet:

Die Ostseite ist hier zu sehen und
wurde später im neuromanischen Stil wieder aufgebaut.



Der farbenprächtige Anblick innen ist wirklich einmalig.



Oben an der Chorwand thront Christus mit den zwölf Aposteln. 



In der mittleren und größten Apsis
finden sich Christus als Pantokrator und die vier Evangelisten, ...



... in der rechten die Hl. Margareth zwischen zwei Engeln ...



... und in der linken Maria mit Jesus und ebenfalls zwei Engeln.

(Die letzten vier Bilder sind den Ansichtskarten entnommen,
die in der Kirche verkauft werden).




Absolut sehenswert!








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